Satzung des Freizeit- und Segelclub Bernsteinsee e.V.

Die Neufassung der Vereinssatzung beruht auf der in den Mitgliederversammlungen am
01.03.2001 und 15.11.2002 beschlossenen Vereinssatzung und der 1. Änderungssatzung
sowie auf Änderungen und Ergänzungen den Mitgliederversammlungen am 18.03.2005
und 28.02.2009.

 

§ 1 Name, Sitz, Flagge, Geschäftsjahr, Mitgliedschaft des Vereins

Der Verein führt den Namen „Freizeit- und Segelclub Bernsteinsee e.V."; nach der Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz "e.V.".

Der Sitz des Vereins ist in 06774 Muldestausee, OT Friedersdorf, Am Seeufer 4, Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Er führt eine Vereinsflagge mit dem Vereinslogo und dem Namen des Vereins.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein ist Mitglied im Kreissportbund Anhalt-Bitterfeld e.V., im Landesseglerverband Sachsen-Anhalt und im Deutschen Seglerverband.


§ 2 Zweck

Der Verein bezweckt die Wahrnehmung und Förderung von sportlichen Aktivitäten, insbesondere des Segelsports. Der Verein betreibt und unterstützt im Rahmen seiner Aktivitäten schwerpunktmäßig die Kinder- und Jugendförderung sowie Ausbildung.
Im Rahmen seines Vereinszwecks setzt sich der Verein auch für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, Erhaltung, Planung und Erschließung von Wasserflächen und Ufergebieten der ehemals überwiegend bergbaulich genutzten Flächen in der Region Bitterfeld, Friedersdorf, Mühlbeck und Pouch für den Segelsport ein.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. §§ 51, 52 AO.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Der Verein darf vorübergehend Vermögen ansammeln, wenn dies zur Erfüllung des Vereinszwecks erforderlich ist.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Wegfall des bisherigen gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde mit der Maßgabe, die Mittel für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Segelsports zu verwenden.


§ 3 Mitgliedschaft

1.

Mitglied des Vereins können natürliche Personen werden. Folgende Arten der
Mitgliedschaft werden unterschieden:

a) Vollmitgliedschaft,

b) Kinder- und Jugendmitgliedschaft,

c) Ehrenmitgliedschaft.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

Der Antrag muss die Erklärung enthalten, dass der Antragsteller die Vereinssatzung, die bestehenden Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes anerkennt.

Das Mitglied erwirbt für 12 Monate die Mitgliedschaft auf Probe. Während der Probezeit kann die Mitgliedschaft vom Verein und vom Mitglied jederzeit mit sofortiger Wirkung gekündigt werden.
Über die Kündigung der Mitgliedschaft auf Probe entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
Im Falle der Kündigung werden dem Mitglied bereits entrichtete Mitgliedsbeiträge insoweit erstattet, als sie im Voraus für Zeiten entrichtet worden sind, die aufgrund der Kündigung aus dem Zeitraum der Mitgliedschaft herausfallen. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

2.

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod (natürliche Person),

b) durch Austritt,

c) durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt muss schriftlich gegenüber mindestens einem Vorstandsmitglied erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.

Die Kinder- und Jugendmitgliedschaft kann jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Quartalsende gekündigt werden.

Stirbt ein Mitglied, so gilt es mit Ende des Geschäftsjahres in welchem der Tod eingetreten ist, als ausgeschieden.

3.

Ein Mitglied kann wegen schwerwiegender oder wiederholter Verstöße gegen die Vereinsvorschriften oder aufgrund eines sonstigen wichtigen Grundes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss kann insbesondere vorgenommen werden, wenn ein Mitglied:

a) die bürgerlichen Ehrenrechte verliert,

b) Straftaten gegen den Verein oder eines seiner Mitglieder begeht,

c) gegen die Regelungen der Vereinssatzung und nachrangige Vereinsnormen schwerwiegend oder wiederholt verstößt,

d) sich dem Verein gegenüber schädigend verhält oder den Vereinsfrieden stört,

e) den auferlegten Pflichten einschließlich der Gemeinschaftsarbeit wiederholt und nachhaltig nicht nachkommt oder

f) mit der Beitrags-, Gebühren- oder Rechnungszahlung gegenüber dem Verein mindestens 2 Monate im Rückstand ist.

Im Falle der Buchstaben c) bis e) ist der Vereinsausschluss nur zulässig, wenn das Mitglied zuvor wegen eines weiteren Verstoßes gegen seine Pflichten schriftlich und unter Androhung des Ausschlusses abgemahnt worden ist. Die Abmahnung gilt dabei als zugegangen, wenn sie nachweislich vom Verein an die bekannte Adresse des Mitgliedes versandt worden ist. Über die Abmahnungen entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit seiner Mitglieder.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach einer mündlichen oder schriftlichen Anhörung des Betroffenen mit der Mehrheit seiner Mitglieder.

Über die Entscheidung des Vorstandes ergeht ein schriftlicher Bescheid, der dem Betroffenen zuzustellen ist. Der Betroffene hat das Recht, gegen die Entscheidung des Vorstandes die Mitgliederversammlung anzurufen.

Diese entscheidet in ihrer nächsten ordentlichen Sitzung über den Ausschluss. Bis zu dieser Sitzung ruhen sämtliche Mitgliedschaftsrechte des ausgeschlossenen Mitglieds.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.
Dies gilt auch wenn das Eigentum dem Verein zur Verfügung gestellt und nicht ausdrücklich ein Ausleihen vereinbart wurde.


§ 4 Internes Vereinsrecht

1.

Die Rechtsverhältnisse des Vereins richten sich nach dieser Satzung und den Vereinsordnungen.

Diese ist derzeit: die Beitrags- und Gebührenordnung des Vereins.

2.

Die Mitgliederversammlung kann mit der für Satzungen erforderlichen Mehrheit beschließen, dass weitere Vereinsordnungen erlassen werden sollen. Die Vereinsordnungen erlässt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Über Vereinsordnungen darf nur abgestimmt werden, wenn zu der entsprechenden Sitzung der Vereinsversammlung zuvor ordnungsgemäß geladen wurde.
Der Ladung ist ein Entwurf der in Aussicht genommenen Vereinsordnung beizufügen.
Die verabschiedete Vereinsordnung ist vom Präsidenten durch Unterschrift auszufertigen und den Mitgliedern nach den Regelungen des § 14 dieser Satzung bekannt zu machen. Der Aushang in den Schaukästen muss mindestens 4 Wochen bestehen bleiben. Das Datum des Anheftens und der Abnahme ist auf dem Original zu vermerken.

3.

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch den Präsidenten vertreten.

Im Verhinderungsfall werden die Interessen des Vereins durch den 1., 2. oder 3.Vizepräsidenten in der aufgeführten Reihenfolge wahrgenommen.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht, die Dienstleistungen des Vereins im Rahmen der Satzung und der Vereinsordnung in Anspruch zu nehmen.

a) Jedes in der Mitgliederversammlung anwesende Vollmitglied ist antrags- und stimmberechtigt.

b) Jedes Mitglied hat sich innerhalb der Vereinsanlagen so zu verhalten, dass niemand behindert oder belästigt wird.

c) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die dem Verein zur Verfügung stehenden Grundstücks-, Gebäude- und Wasserflächen sauber zu halten. Es hat dafür zu sorgen, dass Ordnung und Sicherheit gewährleistet sind.

d) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Natur und der Umwelt sowie zum Schutz vor Brandgefahren einzuhalten.

e) Die Mitgliedschaft, die Nutzungsrechte sowie die Rechte und Pflichten sind nicht übertragbar.

f) Jedes Mitglied hat das Recht, einen Stand- und/oder Stegplatz zu beantragen, soweit die Kapazitäten des Vereins dies zulassen. Unter mehreren Bewerbungen genießt die frühere Antragstellung Vorrang. Wenn der Standplatz aus bautechnischen oder sonstigen Gründen nicht beibehalten werden kann, ist eine Klärung zwischen dem Mitglied und dem Vorstand herbeizuführen.
Kann zwischen Vorstand und Mitglied keine Einigung erzielt werden, so kann auf Verlangen eines Vertragspartners die Schiedsstelle des Vereins angerufen werden. Diese entscheidet dann für beide Vertragspartner verbindlich.

g) Jedes Mitglied hat im Kalenderjahr unentgeltliche Gemeinschaftsarbeit zu leisten. Die Anzahl der Stunden pro Jahr und Mitglied beschließt die Mitgliederversammlung. Für die im Kalenderjahr von einem Mitglied bis zum 31.12. nicht geleisteten Stunden ist von dem Mitglied Ersatz in Geld oder Sachleistung zu entrichten. Über die Höhe der Ersatzleistung in Geld pro nicht geleistete Stunde Gemeinschaftsarbeit beschließt die Mitgliederversammlung. Die Ersatzleistung ist innerhalb von vier Wochen nach Zustellung der Rechnung auf das Konto des Vereins zu überweisen.

Ehrenmitglieder, Kinder-und Jugendmitglieder, Ehe- und Lebenspartner sind von der Gemeinschaftsarbeit befreit.


§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung und

2. der Vorstand

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.


§ 7 Mitgliederversammlung

1.

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Angelegenheiten des Vereins.
Sie ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:

a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr,

b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, des Revisionsberichtes, Entlastung des Vorstandes,

c) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages,

d) Wahl und Abberufung aller Vorstandsmitglieder,

e) Änderung der Satzung,

f) Auflösung des Vereins,

g) Wahl der Schiedskommission für die Dauer von 4 Jahren,

h) Ausschluss eines Vereinsmitgliedes,

i) Ernennung von Ehrenmitgliedern,

j) Wahl der Revisionskommission für 4 Jahre und die Entgegennahme des Revisionsberichts.

2.

a) Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die erste Mitgliederversammlung im Geschäftsjahr ist die Jahreshauptversammlung. Die Ladungsfrist beträgt drei
Wochen, wobei die Einladung als zugegangen gilt, wenn sie an die dem Verein bekannte Anschrift verschickt worden ist.

Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Ladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der teilnehmenden Mitglieder beschlussfähig.

b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn

- der Vorstand die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt

oder

- ein Drittel der Vollmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom Vorstand verlangen.

- Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann weiterhin vom Präsidenten jederzeit einberufen werden.

Die Einberufung ist schriftlich unter Angabe der Tagesordnung vorzunehmen. Die Ladungsfrist für eine außerordentliche Mitgliederversammlung beträgt zwei Wochen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen, die aufgrund eines Antrages eines Drittels der Mitglieder abgehalten werden, sollen spätestens 6 Wochen nach der Antragstellung stattfinden. Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungs-schreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem Vertretungsvorstand zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet wurde. Jedes Vollmitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Danach und in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nur durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit zugelassen werden.

c) Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten geleitet. Er kann die Leitung jederzeit an ein Vollmitglied übertragen.

Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss.

Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

Die Art der Abstimmung bestimmt die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.
Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.

Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt, zuerst der Vorsitzende, dann die beiden stellvertretenden Vorsitzenden und zuletzt die übrigen Mitglieder.

Es gilt der Kandidat als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben.

d) Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es muss enthalten:

- Ort und Zeit der Versammlung,

- Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers,

- Zahl der erschienenen Mitglieder,

- Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit,

- die Tagesordnung,

- die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültigen Stimmen), die Art der Abstimmung,

- Satzungs- und Zweckänderungsanträge,

- Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.


§ 8 Vorstand

1.

Der Vorstand besteht aus fünf Personen, dem Vorsitzenden (Präsident), dem ersten Vizepräsidenten, dem zweiten Vizepräsidenten, dem dritten Vizepräsidenten und dem Hafenmeister. Die Vorstandsmitglieder teilen sich die Aufgaben auf.

2.

Gerichtlich und außergerichtlich kann der Verein durch den Präsidenten oder die Vizepräsidenten, jeweils allein, vertreten werden. Dem jeweiligen Vertretungsbefugten ist eine Vollmacht von dem jeweils in der Reihenfolge vor ihm Stehenden zu erteilen.

3.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

4.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

b) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung,

c) die Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes,

d) Aufnahme und Mitwirkung beim Ausschluss von Mitgliedern,

e) Abschluss und Beendigung von Arbeitsverträgen.

5.

Die Vereinsämter des Präsidenten und der Vizepräsidenten werden im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Vertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt.

6.

Wer Tätigkeiten im Sinne des Vereins ausübt, wodurch dem Verein auch Einnahmen gutgeschrieben werden (Unterrichtstätigkeiten, Übungsleitertätigkeiten), kann hierfür nach entsprechendem Vorstandsbeschluss gemäß vorliegender vom Landessportbund Sachsen-Anhalt und dem Sozialministerium LSA akzeptierter Übungsleiterverträge eine angemessene im Übungsleitervertrag oder Honorarvertrag geregelte Vergütung erhalten.

7.

Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Die Einladung erfolgt durch den Präsidenten oder bei dessen Verhinderung durch einen Vizepräsidenten - auch in Eilfällen - spätestens eine Woche vor der Sitzung.

Der Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht.

Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Präsidenten, der die Vorstandssitzung leitet.

Die Beschlüsse sind in ein Protokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:

a) Ort und Zeit der Sitzung,

b) die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,

c) die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.

Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlussfassung sind als Anlage in dem Protokoll zu formulieren.


§ 9 Finanzierung des Vereins

Die Einkünfte des Vereins bestehen aus:

a) Aufnahmegebühr der Mitglieder,

b) jährlichen Beiträgen der Mitglieder,

c) zweckgebundene Zuwendungen und Spenden,

d) freiwilligen Zuwendungen von Mitgliedern,

e) Geld- und Sachspenden,

f) Erträgen aus dem Vereinsvermögen,

g) Gebührenerhebung für Liegeplätze, Standplätze, Schulungsmaßnahmen etc.,

h) Fördermittel,

i) Erhebung von Umlagen aufgrund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung


§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss einer ordnungsgemäß eingeladenen Mitgliederversammlung vorgenommen werden, an der ¾ der Vollmitglieder teilnehmen. Sollte die erforderliche Anzahl der Vollmitglieder nicht anwesend sein, so ist binnen 4 Wochen eine weitere Versammlung abzuhalten, in welcher der Beschluss zur Auflösung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Vollmitglieder mit ¾ der anwesenden Mitglieder gefasst werden kann.
Vor dem Auflösungsbeschluss wählt die Versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit 3 Mitglieder, welche als Liquidatoren gemäß den gesetzlichen Bestimmungen die Auflösung des Vereins durchführen. Der Rest des Vereinsvermögens ist dem Gemeindehaushalt der Gemeinde Muldestausee zuzuführen unter der Maßgabe, die Mittel für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Segelsports zu verwenden.

Eine Verschmelzung mit einem anderen Verein ist gleichbedeutend mit einer Auflösung des Vereins.
Das Vereinsvermögen wird jedoch bei der Verschmelzung in den aufnehmenden Verein eingebracht.

Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.


§ 12 Sprachliche Gleichstellung

Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Vereinssatzung gelten jeweils in weiblicher und männlicher Form.


§ 13 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist Bitterfeld-Wolfen.


§ 14 Bekanntmachungen

Bekanntmachungen des Vereins werden in den Aushangkästen des Vereins sowie im Internet unter der aktuellen Homepage des Vereins veröffentlicht.
Die Internetadresse lautet: www.bernstein-segler.de.
Sie kann auch beim Vorstand erfragt werden.

Mit Beschluss der Änderung der Vereinssatzung bevollmächtigt die Jahreshauptversammlung den Vorstand, eine aktuelle Neufassung der Vereinssatzung zu erstellen und zu veröffentlichen.

Die Änderung und zugleich Neufassung der Vereinssatzung tritt nach Beschlussfassung der Jahreshauptversammlung am 27.04.2013 in Kraft.

 

 


Muldestausee, den 26.04.2013

 


   gez. R. Hinneburg            gez. W. Fahlteich             gez. M. Seidler
___________________ ____________________ ___________________
      Präsident                      1. Vizepräsident             2. Vizepräsident